Das Schlimmste, was deinem Startup passieren kann

Im Flow sein_Virtuelle Assistentin Jil Haberstig

Startup, Virtuelle Assistentin, Coach, Arbeitsleistung, Motivation, Flow, Wirtschaftspsychologie

Wann warst du das letzte Mal so richtig ‚im Flow‘? Wann bist du das letzte Mal in deinem Tun so aufgegangen, dass du Zeit und Raum nahezu vergessen konntest?

Mihály Csíkszentmihályi hat dieses Erlebnis bereits vor 50 Jahren beschrieben. Das Flowerlebnis tritt dann ein, wenn  Anforderungen und Fähigkeiten genau zueinander passen. Sind die Anforderungen zu hoch, die Fähigkeiten zu gering, kommt es zur Überforderung. Im Umkehrschluss kommt es zur Unterforderung, wenn die Anforderungen zu niedrig, die Fähigkeiten zu hoch sind.

Das sind eigentlich alte Kammellen. Wissen wir schon. Haben wir alle schon erlebt, meistens zu selten. Dass das Flowerlebnis sich auch im Beruf positiv auswirken kann, können wir uns denken. ‚Jemand, der in seinem Job Raum und Zeit vergisst, macht ihn gut.‘ könnte man vermuten. Das Problem daran: Wir alle wissen es, niemand tut etwas dafür. Aber dagegen. Mitarbeitern fehlt es nämlich ganz häufig entweder an Zeit oder an entsprechender Qualifikation.

In einer neuen Studie hat man tatsächlich herausgefunden, wie sich die Veränderungen der Variable Zeit auf die Arbeitsleistung auswirkt. Dazu wurden zwei Gruppen die gleiche Aufgabe gestellt, jedoch gab es einen Unterschied in der vorgegebenen Zeit. Der einen Gruppe sagte man, sie habe fünf Minuten Zeit die Aufgabe zu lösen, die andere Gruppe hingegen sagte man, sie habe 15 Minuten Zeit. Tatsächlich hatten beide Gruppen 10 Minuten Zeit, eine Lösung zu finden.

Rate mal, wer die besseren Ergebnisse geliefert hat? Richtig, die Gruppe, der man – augenscheinlich – mehr Zeit zur Lösung einräumte.

Spannend daran ist, dass die Gruppe, die dachte mehr Zeit zu haben und in Folge die besseren Ergebnisse lieferte auch in anschließenden Aufgaben erfolgreicher abgeschlossen hat.

Das Alles scheint wenig erstaunlich. Erstaunlicher aus meiner Sicht ist hingegen, dass wir aus dem Wissen keine Handlungen ableiten. 

Unter enormem Zeitdruck zu arbeiten hat noch nie zu besonders herausragenden Ergebnissen geführt. Genauso ist es sinnlos ein gutes Ergebnis zu erwarten, wenn ein Mitarbeiter zwar Zeit hat aber keine entsprechende Qualifikation besitzt.

Die große Frage ist also bei jeder Aufgabe: Braucht es mehr Zeit oder mehr Qualifikation?

Keine Sorge, beides ist nicht zwangsläufig mit zusätzlichen Kosten verbunden: Mehr Zeit in ein besseres Ergebnis zu investieren bringt letztlich deutlich mehr als ein schlechtes Ergebnis, dass in kürzerer Zeit abgeliefert wurde. Mehr Qualifikation kann auch schon durch die Möglichkeit und Zeit zum Einlesen oder Recherchieren zum Thema passieren.

Ich möchte nicht behaupten, dass Mitarbeiter ständig im Flow sein müssen. Aber: Das Schlimmste, was deinem Business passieren kann sind doch Mitarbeiter, die über- oder unterfordert sind. Hier fehlt Inspiration, hier fehlt Motivation. Hier fehlt Spaß und hier fehlt allem voran die Sinnhaftigkeit.

Wie wir das ändern können?

  • Raum zur Kreativität lassen
  • geeignete Personalauswahl treffen
  • Mitarbeitern solche Aufgaben übertragen, die zu ihnen passen
  • Zeitdruck nicht 1:1 weitergeben

 

Zwei Artikel, die ich zum Thema Flow und Inspiration mit dir teilen möchte:

Studie zum Flow in der Wirtschaftspsychologie heute

Lasse Rheingans und seine Umsetzung der 25-Stunden-Woche

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