Warum ich (nicht) gerne Wirtschaftspsychologin bin

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Wirtschaftspsychologin, Startups, Engagement, Commitment, Mitarbeiter, Wirtschaft, Innovation, Motivation, Praxis


Gestern Morgen am Flughafen Frankfurt. Es ist mein Geburtstag. Ich stehe im Buchladen.

Was Mitarbeiter wirklich motiviert?

Im Regal mit der Bezeichnung „Wirtschaft“ fällt mir ein Sonderheft der Zeitschrift „impulse“ ins Auge. Es geht um Personal und wie man es schafft die besten Mitarbeiter zu finden und zu motivieren. Genau mein Thema. Ich kaufe mir die Zeitschrift, sozusagen als Geburtstagsgeschenk an mich selbst.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt eine Fachzeitschrift gekauft habe. Ich informiere mich eigentlich ausschließlich online. „Vielleicht gibt es neue Erkenntnisse, von denen ich noch nichts weiß“ – dachte ich.

Heute Morgen sitze ich mit meinem Kaffee am Schreibtisch und schlage die Zeitschrift auf. Spannende und vielversprechende Überschriften. Bekannte Themen. Wie sich schnell herausstellt, sind keine Erkenntnisse an mir vorüber gegangen.

Alte Themen, neue Verpackung

Was ich lese, sind alte Kamellen. Keinerlei neue Erkenntnisse, keinerlei andere Sichtweisen. Deshalb stört mich die Bezeichnung „Wirtschaft“ in meiner Berufsbezeichnung Wirtschaftspsychologin. Ich habe das Gefühl, dass immer und immer wieder gleiche Themen und Inhalte schlicht neu verpackt und verkauft werden. Das Wort „Wirtschaft“ ist in meinem Kopf genau das. Alte Themen, neue Verpackung.

Wirtschaft und Innovation – geht das?

Ich bin ein kreativer Kopf und mag Innovation. Deshalb liebe ich es mit Startups zusammen zu arbeiten. Natürlich greife auch ich auf Erfahrungen zurück. Dennoch geht es für mich darum neue Wege zum Ziel zu  entdecken. Nur weil das Ziel bekannt ist, ist nicht jeder Weg gleich schön/gut.

Engagement in der Praxis

Dass Mitarbeiter durch ein hohes Gehalt nicht automatisch langfristig zufrieden mit ihrer Arbeit sind, ist wirklich ein alter Schuh. Dass Engagement und Commitment wichtig sind um Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden, ist irgendwie auch nichts Neues. Dazu brauche ich kein impulse-Sonderheft.

„Wirtschaft“ bedeutet für mich Geschwafel. Es wird viel geredet und nichts getan. Die alten Kamellen, sie scheinen noch immer so spannend und unentdeckt, dass sie ein ganzes Heft füllen.

Tja, eigentlich bin ich doch ganz gerne Wirtschaftspsychologin, denn ich merke immer wieder: Es gibt viel theoretisches Wissen und wenig bereits entdeckte Wege.

Also: Segel setzen und auf zu neuen Wegen!

Wenn du Lust auf neue Wege hast, kann ich dir intrinsify empfehlen.